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Megumi Sano Pressestimmen ... ein furioses Feuerwerk von rhythmischer Kraft... ...spielte mit delikatem Anschlag und höchster kontrapunktischer Klarheit. Hier könnte eine große Mozart-Interpretin heranwachsen. ...Megumi Sano, die mit Rachmaninoffs „Cinq morceaux de fantasie Op.3“ den Abend eröffnete, spielte mit großem Können die spätromantische russische Musik. Mit viel Geschmack und Gespür vollzog sie die elegischen und melancholischen Melodien nach. Kraftvoll und technisch perfekt die rhythmischen Passagen... Obwohl ich dieses Werk vielfach in bemerkenswerter Weise gespielt hörte, mußte ich nun lange überlegen, ob ich es je so zauberhaft und freudevoll gehört hätte. ...geistvoll und voller Temperament, besonders im 3. Satz leichtfüßig und perlend.... ...mit einer perfekten Technik, mit perlenden Läufen, einer phantasievollen Musikalität - spritzig in den schnellen Passagen - verträumt und innig im Andante, entzückte sie die Zuhörer. ...sie tat das mit großer Brillanz und tiefem romantischen Verständnis. Knapp 50 Minuten Musik ohne eine Verschnaufpause, Musik, die vom verträumten, trauten „Am Kamin“ bis zum virulenten „Jagdlied“- in dem die Jagdhörner dann doch zu hören waren-alles bot. Auch die fulminante Technik faszinierte in diesen Werken, doch mehr war es die unaufdringliche Musikalität der Pianistin. Auch den Klangzauber Chopins meisterte sie mit einer ausgeprägten Klangkultur. „Meisterin auch für Bagatellen“.....Eine ausgereifte Technik trat bei Megumi Sano in den Hintergrund gegenüber einer gefühlvollen, sensiblen Interpretation.....machte sie aus den Bagatellen sechs kleine Meisterstücke. „Intermezzi von großer Intimität“...Megumi Sano ist eine Klavierlyrikerin von hohen Graden. Das Klangparfum der „Pagodes“ oder „Soirée dans Grenade“ aus den „Estampes“, die Tongirlanden und harmonischen Brechungen in den Waldszenen - das alles war von feiner, oft von betörender Wirkung. Vor allem aber die Brahmsschen Phantasien erfuhren in den ganz verinnerlichten, gleichsam versunkenen Intermezzi eine Deutung von großer Intimität und Sensibilität. Trotzdem kamen die dramatischen Capriccios nicht zu kurz.... …Auffallend war die während aller Phasen des Konzerts gleiche ruhige Haltung der Pianistin. Sie bewies damit die innere Distanz, die sie gegenüber den gespielten Werken einhalten konnte und die gemeinhin als Zeichen der großen Interepreten gilt. Gesammelt zwar, aber nie angespannt oder exaltiert schaute sie eher interessiert dem zu, was sich da unter ihren Händen tat…. Mit pianistischer Verve und Souveränität...
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