Megumi Sano

Presse

„...Megumi Sano, die mit Rachmaninoffs „Cinq morceaux de fantasie“ op. 3 den Abend eröffnete, spielte mit großem Können die spätromantische rus­sische Musik. Mit viel Geschmack und Gespür vollzog sie die elegischen und melancholischen Melodien nach. Kraftvoll und technisch perfekt die rhythmischen Passagen...“
Kölner Stadt Anzeiger

„Obwohl ich dieses Werk vielfach in bemerkenswerter Weise gespielt hörte, mußte ich nun lange überlegen, ob ich es je so zauberhaft und freudevoll gehört hätte.“
„Musica Nova“, über Schubert, „Moments musicaux“

„...geistvoll und voller Temperament, besonders im 3. Satz leichtfüßig und perlend....“
Nassauische Neue Presse, über Beethoven, Klaviersonate Es-Dur op. 27, Nr. 1

„...mit einer perfekten Technik, mit perlenden Läufen, einer phantasievollen Musikalität - spritzig in den schnellen Passagen - verträumt und innig im Andante, entzückte sie die Zuhörer.“
Kölner Stadt Anzeiger, über Mozart, Klavierkonzert G-Dur KV 453

„...sie tat das mit großer Brillanz und tiefem romantischen Verständnis. Knapp 50 Minuten Musik ohne eine Verschnaufpause, Musik, die vom verträumten, trauten „Am Kamin“ bis zum virulenten „Jagdlied“- in dem die Jagdhörner dann doch zu hören waren-alles bot.“
Kölner Rundschau, über Tschaikowsky, „Die Jahreszeiten“ op. 37a

„Auch die fulminante Technik faszinierte in diesen Werken, doch mehr war es die unaufdringliche Musikalität der Pianistin. Auch den Klangzauber Chopins meisterte sie mit einer ausgeprägten Klangkultur.“
Kölner Rundschau, über Chopin, Bolero op. 19, Vier Mazurken op. 24 und Rondo à la Mazur op. 5

„Meisterin auch für Bagatellen“... „Eine ausgereifte Technik trat bei Megumi Sano in den Hintergrund gegenüber einer gefühlvollen, sensiblen Interpreta­tion...machte sie aus den Bagatellen sechs kleine Meisterstücke.“
Kölner Stadt Anzeiger, über Beethoven, Sechs Bagatellen op. 126

„Intermezzi von großer Intimität“...Megumi Sano ist eine Klavierlyrikerin von hohen Graden. Das Klangparfum der „Pagodes“ oder „Soirée dans Grena­de“ aus den „Estampes“, die Tongirlanden und harmonischen Brechungen in den Waldszenen - das alles war von feiner, oft von betörender Wirkung. Vor allem aber die Brahmsschen Phantasien erfuhren in den ganz verinnerlichten, gleichsam versunkenen Intermezzi eine Deutung von großer Intimität und Sensibilität. Trotzdem kamen die dramatischen Capriccios nicht zu kurz...“
Kölner Rundschau, über Debussy, „Estampes“; Schumann, „Waldszenen“ op. 82 und Brahms, Fantasien op. 116

„…Auffallend war die während aller Phasen des Konzerts gleiche ruhige Haltung der Pianistin. Sie bewies damit die innere Distanz, die sie gegenüber den gespielten Werken einhalten konnte und die gemeinhin als Zeichen der großen Interpreten gilt. Gesammelt zwar, aber nie angespannt oder exaltiert schaute sie eher interessiert dem zu, was sich da unter ihren Händen tat…“
Westfalenpost

„Mit pianistischer Verve und Souveränität...“
Badische Neueste Nachrichten, über Brahms, Balladen op. 10; Schuncke, Klaviersonate g-moll op. 3

Musikalische Nähe rührte Zuhörer an...Die Art und Weise, in der Megumi Sano diese Sonate und auch weitere Klavierwerke der Davidsbündler spielt ist einfach faszinierend...“
Badische Neueste Nachrichten, über Schumann, „Davidsbündlertänze“ op. 6; Schuncke, Klaviersonate g-moll op. 3

...alles ordnet sich einem großen Fernziel unter, das Megumi Sano so geradlinig und selbst- verständlich ansteuerte, als wäre die Sonate ein Kinderspiel...“
Badisches Tagblatt, über Schuncke, Klaviersonate g-moll op. 3

„Die Japanerin Megumi Sano macht sich ganz uneitel stark für den Komponisten aus Königsberg - und erreicht ihr Ziel, indem sie die Werke nicht künstlich aufmotzt, sondern durch sorgfältiges Phrasieren ihr inneres Wesen erfaßt."
Fono Forum über die CD mit Werken von Adolf Jensen

„...wie sie die stilisierten Gitarrenakkorde in der Mazurka op. 15 Nr. 2 scharf anreißt und zart nachklingen lässt, das verrät die Könnerin, die mit Überlegung und Phantasie zu Werke geht.“
Berliner Zeitung über die CD mit Werken von Anatol Ljadow

Beim Hören mit geschlossenen Augen: War das Mozart, der da spielte? Natürlich nicht. Aber so, wie Megumi Sano spielte, könnte er es am 7. April 1788 im Wiener Burgtheater gespielt haben, ausgenommen die Kadenzen in den Ecksätzen, die sehr nach Beethoven klangen und von dem großen Pianisten Wilhelm Kempff stammen.
Die sympathische, zierliche kleine Frau brillierte mit einer aus dem Oberarm gesteuerten stupenden Fingerfertigkeit und vermittelte in ihrer sensiblen Musikalität einen Mozart, der die Zuhörer begeisterte. Ungemein empfindsam gestaltete sie die Piano-Stellen und mit geradezu Beethovenscher Klanggewalt, die man ihrer zarten Konstitution nicht zutraute, die solistischen Höhepunkte in den Kadenzen…
                                                                 Badische Neueste Nachrichten über Klavierkonzert in c-Moll KV 491

Es folgte ein Konzert für Klavier und Orchester von Edvard Grieg, das sich nordischer Folklore annimmt. Dazu war die namhafte japanische Pianistin Megumi Sano als Solistin gewonnen worden. Dem Kopfsatz gab sie durch gezielte Kontraste plastische Gestalt, wobei sie die Kadenz in besonders variabler Klangschönheit musizierte. Ihr guter Kontakt zum Orchester bewährte sich auch im Adagio, dem sie sowohl warme Empfindung als auch markante Züge verlieh. Dynamisch fein schattiertes Spiel kam auch dem virtuos angelegten Finalsatz zugute. Die Künstlerin konnte begeisterten Applaus entgegennehmen, für den sie sich mit der Zugabe eines von Griegs „Lyrischen Stücken“ bedankte.“  
Badische Neueste Nachrichten  

„Der genial konstruierte Klaviersatz seiner Stücke erfährt mit dem Spiel von
Megumi Sano seine adäquate Interpretation. Jensens „Idyllen“ formt Sano zu
Juwelen der Klavierkunst, die so ziemlich alles an Gedanken und poetischer Aussage verströmen, mit denen sich ein genialer Tonschöpfer des
19. Jahrhunderts beschäftigte. Zwischen rasanter Akkord-Akrobatik und der
schieren Lust am Ausmalen von Stimmungen der menschlichen Seele ist hier
alles zu vernehmen.“
Badisches Tagblatt

„Anmutung, tänzerisch und mit heiterer Leichtigkeit spielt Megumi Sano hier,
ohne jedoch den innigen Zusammenhang zwischen den einzelnen Nummern zu
vernachlässigen.“
Irmgard Knechtges-Obrecht über Schumann Carnaval op. 9 (CD)

„Auch hier vermag die Pianistin zu brillieren und bringt dann sinnvollen
Übergang die Schumann gewidmete Grande Sonate g-moll op. 3 seines jung
Verstorbenen Freundes Ludwig Schuncke. Geschickt macht Megumi Sano hier hörbar, dass sich Schuncke trotz des Anknüpfens an die zeitgenössische
Tradition der Virtuosenmusik durch seine originelle Tonsprache und seine
kompositorische Beschäftigung mit den Werken Bachs und Beethovens von den übrigen Sonaten dieser Ära abhebt.“
Irmgard Knechtges-Obrecht über die CD für „Correspndenz Nr.35“ der Robert-Schumann-Gesellschaft e.V. Düsseldorf

„……Hob.XVI:20 mit den Sätzen Moderato, einem sanften Andante con moto
und einem kraftvollen, rasanten Final-Allegro, gespickt mit spieltechnischen Schwierigkeiten, die die Pianistin mit Leichtigkeit, flüssig, aber auch kontrastreich vorführte. Auch Mozarts Klaviersonate F-Dur KV533…..zeigte
sich voller technischer Tücken, von Sano mit Bravour gemeistert.
…..Dem Menuetto-Minore folgte schließlich Final-Rondo-Allegretto, stürmisch, kontrastreich und mit spieltechnischer Brillanz von Megumi Sano
dargeboten.“
Badisches Tagblatt über Haydn, Mozart und Beethoven Klaviersonate op. 22